Bildungsschreibmaschine

Wen interessiert heutzutage noch eine Schreibmaschine? Im Moment zwei Parteien, den Landtag, der mit einer solchen eine Ausstellung zum 17. Juni in der DDR illustrieren wollte und eine unbekannte Erpressergruppe. Die hat nämlich im Rahmen des Bildungsstreiks die selbe entwendet. Man mag sich schon fragen, was das eine mit dem anderen zu tun hat.
Gemäß den Veranstaltern wenig, denn die leugnen eine solche Tat im Moment noch und schreiben lieber über die Polizei, die sie aggressiv am Eindringen im Landtag gehindert hat. Ich dachte Aggression komme von dem, der sich angreifend verhält. Hier sind aber wohl die Verteidiger, die ja aus gutem Grund nicht schon wieder einen Landtag voller Studenten haben wollten, gemeint. Das ist schon seltsam.
Viel seltsamer ist es, was nun passiert: Es taucht ein Erpresserbrief auf. Die vielfachen Bezüge auf RAF und Schleyer Entführung sind kaum zu übersehen. Erpresst wird mit der gestohlenen Schreibmaschine. Da fragt sich einer doch, wie sich Geschmacklosigkeit und Dummheit so gut paaren können.
Früher oder später müssen auch offizielle Bildungsstreiker zugeben, dass sich in ihren Reihen linke und linksextremistische Gruppen befinden.
Immerhin machen sie ihr Ziel am eigenen Beispiel deutlich. Mehr Bildung! Sonst werden wir wohl alle einmal so werden…