Fahrradunfall

Fahrradfahren in Mainz ist gefährlich.
Dieser Erfahrung, die ich schon einige Mal gemacht habe, wurde heute wieder ein Argument hinzugefügt, als ich zur Uni fahren wollte. Zum ersten Mal habe ich den neuen Weg ausprobiert und bin auf selbigem auf dem Bürgersteig gefahren, der auch für Fahrradfahrer freigegeben ist. Soweit so gut, wenn es nicht aus Ausfahrten gäbe, die nicht einsehbar sind. Aus eben solcher kam eine ältere Dame im Kleinwagen und wir haben uns in der Mitte getroffen. Elegant habe ich mich über die Motorhaube abgerollt und mit mir und mit dem Pedal meines Rades ein paar Kratzer und Beulen hinterlassen. An mir selbst tut im Moment nur die Schulter weh, es scheint aber nichts ernstes zu sein.
Glücklicherweise lief in eben jenem Moment ein Polizist vorbei, der anbat, die Kollegen zu rufen (er selbst hatte wohl zu viele Sterne dafür auf der Schulter:-) ). Die kamen dann auch und haben das Ganze aufgenommen. Dadurch dauerte das ganze zwar fast eine Stunde, aber immerhin herrscht so ein wenig Sicherheit über die Situation:
Entweder ich bin schuld, das wäre dann der Fall, wenn sie schon stand, als ich in ihr Auto fuhr, oder sie rollte noch beim Aufprall, dann wäre es ihre Schuld. Hierbei geht es „nur“ um 35 € Bußgeld. Wichtiger ist aber wahrscheinlich, dass die Sache für die Versicherung klar ist, denn die Schäden an ihrem Auto sind sicher nicht billig.
So werde ich jetzt zum ersten Mal erleben, wie Haftpflicht funktioniert. Einerseits will man sowas natürlich nie machen müssen, andererseits ist es eine wichtige Erfahrung, solche Dinge zu bewerkstelligen.


1 Antwort auf „Fahrradunfall“


  1. 1 Lotta 23. Juli 2009 um 19:26 Uhr

    Ben auf dem Fahrrad ist gefährlich.

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