Herbstfest

Einen wunderschönen guten Morgen (12:30 Uhr). Soeben habe ich mich aus meinem Bett erhoben und habe nun die Muße mich zu gestern Abend zu äußern.
Gestern fand hier im Wohnheim das alljährliche Herbstfest statt. Es war das erste Mal in diesem Semester, dass fast alle Bewohner zusammen waren. Es hat sich auch wirklich gelohnt. Nach einem Apéro mit Bowle folgte das Abendessen mit einem großen Salatbuffet und einer reichen Auswahl an alkoholischen Getränken, sowie eine reiche Auswahl an Desserts (u.a. Basler Leckerlie und Glace) mit Kaffee.
Das feudale kulinarische Angebot wurde umrahmt von einer Band aus dem Freundeskreis unserer Hausverwalters. Die spielten vor allem Rock aus den frühen Jahren, interagierten aber ausführlich mit dem Publikum. Als Tradition zählt es auch, dass alle Neuen im Haus zusammen Sweet Home Alabama singen mussten; der Erfolg war überschaubar. Ein Highlight war der „Kellerblues“ (mit einem harten ch am Anfang ausgesprochen), eine Aneinanderreihung von schweizerdeutschen Sätzen, die jedes Jahr neu erfunden wird und parallel zu einem Blues der Band aufzuführen ist. Auch hier scheint Alkohol eine zentrale Rolle zu spielen.
Motiviert von Kaffe und guten Gesprächen ging der Abend dann für mich noch bis 3 Uhr. Ich bin sehr froh, Freitags keine Uni zu haben ;-)