Zwischenspiel

Schon etwas länger wurde dieser Blog stiefmütterlich behandelt. Das lag aber vor allem daran, dass ich zu Hause war. Dass assoziiere ich einfach nicht mit meinem Blog. Passiert ist das schon einiges. Aber es wäre zu viel, dass alles zu erzählen, deswegen nur eine kleine Rundumschau um diese Woche.
Die Tage seit Freitag bis heute morgen 6.24 Uhr habe ich in Paris verbracht, wo ich einen Kommilitonen besucht habe. Die „schönste Stadt der Welt“ hat sich dabei von vielen Seiten gezeigt, leider auch von der nassen. Trotzdem war es ein sehr schöner Aufenthalt. Es gibt einfach unglaublich viel zu sehen, auf jeden Fall mehr, als man an einem Wochenende aufnehmen kann. Unter anderem habe ich an einer „Free Tour“ teilgenommen. Bei dieser Organisation führen Studenten kostenlos (aber für Trinkgeld immer offen) durch die Metropolen Europas, dankenswerterweise auf Englisch, mein Französisch ist ja nicht sehr weit entwickelt. Leider bleibt die Tour sehr an der Oberfläche, aber wie soll es auch anders sein, wenn man während vier Stunden Fußmarsch ganz Paris zeigen will. Immerhin habe ich viele interessante Dinge von außen mal gesehen. Wer sich aber intensiv interessiert, sollte sich selbst führen.
Sehr schön, gerade für mich mit helvetischer Erfahrung, waren die Gottesdienst in den diversen Kirchen. Die Gestaltung, musikalisch wie liturgisch, war sorgfältig, angemessen und sehr stimmig. Man kann dabei glatt neidisch werden auf die Pariser.
Viel Zeit habe ich auch in der Metro verbracht, was nicht weiter schlimm ist, denn, so sagte mein Gastgeber, die Metro ist das eigentliche Paris.
Dass ich im Moment blogge, lässt in Kombination mit der Einleitung schließen, dass ich mich wieder in Luzern befinde. Hier bin ich heute Morgen mit dem TGV direkt hergefahren, weil in den nächsten beiden Tagen meine Prüfungen anstehen. Derer sind es vier, jeweils eine Viertelstunde über den Stoff eines Semesters. Diese Form ist die mir liebste, auch weil sie meinem Lernverhalten sehr entgegen kommt.
Wenn diese Tage vorbei sind, fahre ich über Umwege wieder nach Hause und stürze mich direkt in das fastnächtliche Sitzungstreiben.


1 Antwort auf „Zwischenspiel“


  1. 1 Kerstin 19. Januar 2010 um 16:24 Uhr

    Netter Artikel, mein Lieber.
    Du darfst dann auch ruhig etwas über deine Prüfungen bloggen, vor allem über die ungewohnte Notengebung und die Umrechen-Probleme ;)
    Grüßchen und bis bald zum närrischen ÄLA in Dieborsch :D

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