Hört ihr mich?

Schon morgen ist mein Kurzaufenthalt hier in Luzern wieder vorbei. Die Prüfungen habe ich gut hinter mich gebracht, allerdings hat sich gezeigt, wie auch nicht anders zu erwarten war, dass ich vermutlich mit mehr Lernaufwand ein besseres Ergebnis erzielt hätte. Ich kann aber trotzdem recht zufrieden sein.
Allerdings lassen sich mein Ergebnisse nicht unmittelbar auf ein deutsches Notensystem übertragen. Denn die Schweizer haben zwar auch Noten von 1 bis 6, allerdings bedeuten die sich ihre genau das Gegenteil: mit einer 1 ist von durchgefallen, mit einer 6 ist man ein Überflieger (ich hatte übrigens keine). Das Problem liegt aber in der Aufteilung zwischen guten und schlechten Noten. Denn auch hier hat man mit einer 4 bestanden. Das heißt für gute Noten bleiben nur zwei Notenwerte, für schlechte hingegen vier Notenwerte übrig. Man kann also sehr gut differenzieren, wie sehr jemand durchgefallen ist, aber eben nicht so genau wie gut er gestanden hat, wie es das deutsche System kann. Daher hat man sich darauf eingelassen Viertel-Noten zu vergeben. Man kann also durchaus eine 5,25 erreichen, was dann in etwa einer deutschen 2,0 entspräche.
Am Ende meiner Prüfung in Religionspädagogik habe ich meine Professoren zu den Notenschema befragt. Sie selbst ist auch Deutsche kannte trotz langer Lehrtätigkeit selbst den Unterschied zwischen einer 1,5 und einer 2,75 nicht genau.
Den heutigen Nachmittag habe ich damit verbracht, die Spracherkennung von Windows 7 für mich zu entdecken. Mit eben dieser habe ich auch diesen Text verfasst. Es dauert zwar noch ein wenig, vor allem wenn man Fehler macht, aber es ist auf jeden Fall ein sehr ein nettes Spielzeug. Außerdem klappert es nicht so unangenehmen:).